Neue Kooperationen: Wenn Kultur auf Wirtschaft trifft
Shownotes
Wie wichtig ist Kultur für einen starken Wirtschaftsstandort?
Darüber spricht Mini Schulz, Geschäftsführer des BIX Jazzclubs, in der vierten Folge des IHK‑Podcasts 178k. Der verbeamtete Jazzmusiker, Unternehmer und Familienvater berichtet, wie sich Kultur, Unternehmergeist und Stadtentwicklung miteinander verbinden lassen und warum neue Formen der Kooperation, weniger Bürokratie und ein offener Dialog zwischen Kultur und Wirtschaft gefragt sind.
Im Gespräch mit Susanne Herre und Martin Hoffmann beschreibt er, wie Kultur Räume schafft, in denen Menschen einander begegnen und ins Gespräch kommen. Wie das konkret funktioniert und warum das wichtig ist, erfahren Sie in der aktuellen Folge.
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00:00:00: Wenn die Wirtschaft der Motor oder anders gesagt das Herz einer Region ist, dann ist die Kultur definitiv die Seele.
00:00:07: Also der Kit, der auf den unterschiedlichsten Ebenen in die Gesellschaft zusammenhält und ja manchmal auch den Spiegel vorhält.
00:00:13: Susanne, welche Rolle spielt eine lebendige Kulturszene eigentlich für unseren Wirtschaftsstandort für die Region Stuttgart?
00:00:19: Kunst und Kultur sind ein ganz wichtiger Standortfaktor.
00:00:23: Wirtschaft geht nicht ohne Menschen, in Zeiten des Fachkräftemangels müssen die gerne in einer Stadt, in einer Region leben.
00:00:29: Und Kunst und Kultur sind wichtige Faktoren, dass die Menschen das tun.
00:00:33: Deswegen ist Kunst- und Kultur an Wirtschaftsfaktoren.
00:00:36: Wenn wir über Live-Musik sprechen, wenn wir über Crew für kreativität und Improvisationen sprechen dann führt den Stuttgart überhaupt keinen Weg am Jazzclub Bix vorbei.
00:00:45: Und untrennbar verbunden mit dem Bix ist Mini Schulz.
00:00:48: Mit ihm wollen wir heute diskutieren wie Kultur und Wirtschaft sich gegenseitig beeinflussen und inwiefern sie auch voneinander abhängig sind.
00:01:10: Wenn man sich diese Vita anschaut, also Musiker-, Professor-, Festivalleiter-Geschäftsführer dann merkt man sofort das ist längst nicht nur Kunst.
00:01:18: Da steckt auch sehr viel Wirtschaft drin!
00:01:20: Ja und die Vita gehört zu Mini Schulz.
00:01:23: Sehr bekannt hier in der Stadt und ich freue mich auf ihn und unsere Gespräche jetzt.
00:01:31: Hier ist schön warm.
00:01:34: Na
00:01:34: herzlich willkommen Bix.
00:01:36: Schön dass ihr da seid liebe Susanne.
00:01:37: lieber Martin wir haben für euch oben in unserer Bar Ein Plätzchen, ein warmes Plätzchien.
00:01:44: Und da können wir uns jetzt gemütlich hinsetzen und etwas plaudern wenn ihr möchtet.
00:01:47: Das klingt wasser?
00:01:48: Ja super!
00:01:49: Also erstmal freuen wir uns dass wir da sein können und aufs Gespräch und alles was jetzt noch kommt.
00:02:02: Mini Wir fangen mit ein paar persönlichen Fragen an wenn wir dürfen und bisher waren Juristen, Ingenieurinnen in unserem Podcast Du bist der erste richtig Kreative von der Ausbildung als Musiker.
00:02:17: einfach mal die Frage War das immer dein Wunsch oder hat irgendjemand gesagt, oh Gott, Brotlose Kunst.
00:02:24: Wie ist es wenn man sich für die Musik entscheidet?
00:02:26: Nein nein, das war schon klar dass ich in die Richtung gehen muss weil für Mathematikaufgaben war ich immer schon zu blöd und nachdem meine geplante Eishogekarriere mit einem Genie... Genickbruch endete, habe ich dann auch erst mal versucht Theologie zu studieren wenn wir schon soweit zurückgehen.
00:02:44: und dann kam aber doch die Weisheit über mich.
00:02:48: Ich habe festgestellt ich komme mit dem Bass auch relativ oft in die Kirche und da bin ich halt beim Bass geblieben und es ging dann relativ flott und dachte dem mein Vater irgendwann beim Ausziehen zu mir gesagt hat du wenn du Banker wirst oder zur Versicherung gehst oder Beamter wirst brauchste ja nie mehr auftauchen.
00:03:04: also von dem her war das schon determiniert dass es die Richtung gehen muss.
00:03:08: dass ich jetzt natürlich beamterter Jazz Musiker bin, ist eine Treppenwitzverdienst.
00:03:12: Und du warst am Anfang klassisch unterwegs im Stuttgarter Kammerorchester auch Mitglied und bist aber dann zum Jazz?
00:03:21: Oder war das immer schon so oder ist es parallel?
00:03:23: Ich war immer schon zweitleisig gemacht.
00:03:24: Auch der Zuschnitt von meiner Tätigkeit beim KammerOrchester war auch schon mit fünfzig Prozent, sodass ich einfach noch Zeit hatte für die anderen Dinge.
00:03:31: Ich war vorher noch beim RSO kurz, auch damals beim SWR hin und her gerannt zwischen Radio Sinfonio, Gäste und Big Band.
00:03:38: Was zum Glück damals im gleichen Haus war.
00:03:41: aber das war schon immer meine Leidenschaft.
00:03:42: einfach was spielen in Gänze weil es ist ein sehr spannendes Instrument und unter uns spielt eigentlich immer die gleiche Töne.
00:03:50: mal heißt Jazz, mal heißt Klassik
00:03:53: Mini.
00:03:53: wenn wir jetzt in deine Vita reinschaut und vor allem auf die letzten Jahre würdest du dann jetzt eher sagen naja bin ich eher Musiker oder bin Ich eher Unternehmer?
00:04:03: Also vornehmlich bin ich, glaube ich Hochschullehrer.
00:04:06: Ich kümmere mich sehr gerne mit Leidenschaft um meine Studenten und Studierenden und um meine Kinder.
00:04:12: Natürlich freue ich mich über jedes Konzert das ich zu spielen habe.
00:04:16: Und dieses Unternehmen hier – ich sage mal, ich bin jetzt kein Unternehmer der gerade wieder den neuesten Kuh plant wie das ein richtig guter Unternehmer macht.
00:04:24: aber dieses Unternehmen was es big sein geht läuft sehr gut.
00:04:27: Als Unternehmer habe ich bei dem Jazz Open ja ausgestiegen vor ein paar Jahren.
00:04:32: Bei einem anderen Unternehmen mache ich noch mit in Berlin, aber ... Ich guck schon, dass ich mehrere Beine auf dem Boden hab.
00:04:39: Nicht nur zwei in diesem Fall!
00:04:40: Kannst
00:04:41: du dich noch an deinen ersten richtigen Jazzmoment erinnern?
00:04:46: Also bei mir war es so, ich hätt das wahnsinnig praktisch, weil es bei mir in der Nachbarschaft war.
00:04:49: Ein Haus weit, wo ich den Nachbar direkt war, war ehemals Gitarist bei Doldingers Erster Band.
00:04:55: und als er gemerkt hat dieses Nachbarkind schleift an den Bass durch die Gegend, dann hat er sich den sofort geschnappt.
00:05:00: und da war ich quasi sein Sparringspartner oft.
00:05:03: Und damit ging es dann los dieses von unten führen können oder von diesem Keller zu bauen für die Musik, damit sie funktioniert.
00:05:12: Den Beat auf der einen Seite, auf der anderen Seite die Harmonie um das Tempo zu halten.
00:05:17: Ich glaub, dieser Jazzmoment und plötzlich was ganz Eigenes draus zu entwickeln hat sich dann dort beim ersten Mal eingestellt.
00:05:23: Gab's denn eigentlich so ein Moment?
00:05:25: Also ich stelle mir das so vor wenn man fängt damit an und dann hat er die ersten Bührungspunkte zu Jazz.
00:05:29: gab es so einen Traum irgendwann mal so einen eigenen Jazzclub zu betreiben?
00:05:33: Und
00:05:33: Gottes Willen nein!
00:05:36: Ehrlich gesagt nicht, da kam ich schon ein bisschen eher wie die Jungfrau zum Kind aber... Es war einfach eine Notwendigkeit, das dann zu machen.
00:05:43: Was macht das Picks aus?
00:05:44: oder was ist das, was du mit ihm...?
00:05:46: zu dich verwirklicht hast?
00:05:47: Für mich war es primär erstmal ein Raum.
00:05:49: Ich habe dann mit vierzig diese Professur bekommen und das war auch das Jahr, wo ich dann so sage mal ... Das ist ja in dem ich auch Rotario wurde oder viele Dinge dann so in geordnete Bahnen liefen.
00:06:05: aber ich hab gesagt, ich kann mir nicht mehr ins Spiegel gucken wenn ich nichts mache.
00:06:08: jetzt bin ich dann Beamte der Jazz Musiker.
00:06:11: Dann muss man schon auch was hinstellen Leute, die mal rausbringen.
00:06:15: Also die Studierenden irgendwo in diese Welt reinkommen können weil einfach nur im Keller unten Improvisation unterrichten hat gar keinen Sinn.
00:06:22: Macht einen Gewissensinn aber das muss angewendet werden.
00:06:25: also brauchen wir meinen gescheiten Club.
00:06:26: und dann ergab es sich dass hier dieses Ding brach lag.
00:06:31: und nach einer Begehung wurde dann gesagt okay jetzt legen wir los.
00:06:36: was war?
00:06:36: im Vorfeld hat mir schon einen Verein aufgebaut, damals der hieß Jazzcom.
00:06:40: Damit haben wir schon andere kleine Spielstätten unterstützt die die GEMA nicht zahlen konnten.
00:06:46: oder es ist immer vergessen, dass so was wie GEMA gibt und so diese ganzen Nebenkosten und die haben wir dann immer unterstützt damit.
00:06:51: Und waren da schon ziemlich drin.
00:06:53: Und dann hatten wir gesagt, komm jetzt machen das einfach richtig!
00:06:55: Und zwar ein Club, der nicht so ist, dass er Club zum einen abhängig ist vom Gastronom, dass der Gastronome sagt, ah das mit dem Jazz jetzt machen wir mal bisschen mehr Pop kommen zu wenig Leute.
00:07:04: also hier im Wix ist es umgedreht.
00:07:07: Der Hauptpächter der Liegenschaft hier ist der Jazz und unserem Pächter von uns wiederum ist die Gastronomie.
00:07:17: Jetzt müssen wir nur gucken, dass man das natürlich auch so macht, dass die Gastrodomie überleben kann.
00:07:20: Wir sitzen jetzt hier gerade oben in dem Bereich unserer Whiskey Bar da kann man immer rein und muss auch keinen Antritt zahlen.
00:07:29: Das ist zum Beispiel mal ein Punkt, da funktioniert es sehr gut!
00:07:32: Also hat man angefangen diesen Club aufzubauen auszubauen.
00:07:35: Ziemlich viel Aufwand zum Glück mit sehr vielen tollen Partnern.
00:07:39: Die Stadt hat gleich mitgezogen, hat auch einen Ausbauzuschuss dazu gegeben und wir sitzen gerade drauf.
00:07:44: Und das war wirklich eine tolle Unterstützung muss ich sagen!
00:07:47: Dann hat sich mit der Zeit eben diese Struktur die wir jetzt haben durch die TG-Gewehr ausgekristallisiert dass sie fantastisch funktioniert und das ist vor allem eine eine Struktur mit zwanzig Gesellschaftern von denen außer mir Alle sehr viel Ahnung haben von Wirtschaft.
00:08:02: Viele Partner aus der Industrie, aus der Wirtschaft und das ist großartig dass man sich darauf eingelassen hat.
00:08:08: ich hatte muss ich ehrlich zu geben zwar vor meinem damaligen Partner bei den Jess Open war das die Idee der Jürgen Schlänzog.
00:08:14: lass uns das mal so rumprobieren Ich werde auch ein Partner dann dort.
00:08:18: So klar, so gut!
00:08:20: Ich hatte erst großes Bauchweh weil man sich als Künstler ja wahnsinnig ungern von der Industie reinreden lässt.
00:08:28: Und dann habe ich festgestellt verfliegst noch mal, die haben so viel Power und haben so viele Ahnung.
00:08:33: So viel Weitsicht hat mich überhaupt nicht.
00:08:35: Wenn man sich darauf einlässt kommt dann tatsächlich was raus wo man künstlerisch auf jeden Fall eine Plattform bietet, die es sonst nirgendwo gibt.
00:08:44: und zum zweiten Berater an die Seite gesetzt die mit großer Weitsicht und Umsicht auch mit einem politischen Gespür hier rein beraten.
00:08:55: Und das eigentlich erst möglich machen, dass das so ein Standing hat wie wir jetzt heute das haben.
00:08:59: Das ist ein interessantes Spannungsfeld.
00:09:02: privates Kapital in der Kunst.
00:09:05: aber ist es wirklich so hast du es so empfunden?
00:09:07: Dass sie auch tatsächlich in den künstlerischen Bereich hier reingerätet oder hinein beraten haben?
00:09:16: Einfach ein gutes Spannungsfeld dann auch.
00:09:19: Das ist genau der interessante Punkt an der ganzen Sache, ich hatte natürlich meine Manschetten und hab gedacht oh die sagen mir jetzt was zu spielen ist.
00:09:25: und dann hat er eine noch einen Gumpel, der hat irgendeine Band, die will dann auch hier spielen.
00:09:29: das hat niemand getan.
00:09:32: Was ich gelernt habe ist diese kluge Betrachtung von Zahlen.
00:09:38: Also wenn ich heute den Spicks angucke, sehe ich vor allem auch Zahlen und habe sehr viel davon gelernt.
00:09:43: Guck mal so was hier funktioniert, sowas funktioniert ja nicht.
00:09:46: Guckt mal in das Publikum rein.
00:09:47: wie geht das?
00:09:48: Was wird vom Publikuum angenommen?
00:09:50: Das Stuttgarter Publikium funktioniert anders als das Publikum ins Karlsruhe, wo es funktioniert, anders als dass Publikums in Frankfurt oder in Berlin.
00:09:57: Was mögen die eigentlich zu etwas?
00:09:58: Was interessiert sie?
00:09:59: Und ich muss sagen, das waren schon sehr gute Radstärke, die da kamen und kommen.
00:10:04: Da muss man sich einfach darauf einlassen Auch ein bisschen darauf vertrauen, die da sitzen.
00:10:11: Das sind ja renommierte Unternehmer und Unternehmersfamilien,
00:10:15: die
00:10:16: wissen ganz viel.
00:10:17: Die haben ganz viel Erfahrung und Weitsicht.
00:10:20: Und wenn man das zulässt ist es ein ganz großartiger Prozess und denen wiederum macht er sich auch einen unglaublichen Spaß daran mitzuwirken weil sie wirken tatsächlich mit.
00:10:31: Sie machen es überhaupt erst möglich dass so ein Ort wie dieser hier leben kann.
00:10:38: Wenn du jetzt also das Thema Zahlen ansprichst, wie unabhängig oder wie tragfähig seid ihr?
00:10:47: Also was das zahlen angeht und wie viel zuschießendes Kapital braucht ihr es des viel.
00:10:53: Wir
00:10:53: können das relativ einfach... Was wir erwirtschaften selber sind etwa um die eighty-fünf Prozent.
00:10:59: Das ist schon mal eine ziemlich hohe Quote, die gibt's tatsächlich im Jazzbereich nirgendwanns in Europa.
00:11:05: Und kann man einfach so sagen, ich laufe viel rum und unterhalten mich mit Kollegen.
00:11:08: Es gibt auch die entsprechenden Foren dazu.
00:11:11: Das ist erstaunlich!
00:11:11: Und von der Stadt kriegen wir hundertdreißigtausend Euro im Jahr?
00:11:14: Das ist im Grunde für mich immer so grob gerechnet das was man für den Grundgehälter braucht.
00:11:19: Inzwischen sind die Gehältern natürlich auch schon höher weil wir haben mehr Mitarbeiter inzwischen nur Mitarbeiterinnen.
00:11:23: aber damit ist der Club safe dass es das was die Stadt bringt das Grundrauschen und wir müssen mit dem up and down am Markt dann schlichtweg die restlichen Kosten da noch reinholen.
00:11:34: Aber das geht und wir zahlen trotzdem immer noch die besten Gagen, die den Deutschland kriegen kannst.
00:11:39: also man spielt gerne im Bix.
00:11:41: offensichtlich funktioniert es und Gott sei Dank trotz der Kürzung, die jetzt leider notwendig waren.
00:11:46: von städtischer Seite funktioniert es immer noch.
00:11:48: aber
00:11:49: das heißt also das ist gleich ein ganz gut, um auch auf die Stadt zu kommen.
00:11:53: Wir hatten jetzt eine verstuttgart-einmalige Situation mit dem Sparhaushalt.
00:11:58: Bisher lief es besser hier und es wurde im Kulturbereich viel gekürzt.
00:12:07: Erst mal habe ich verstanden dass es euch Vielleicht dann gar nicht so sehr trifft, weil ihr eine hohe Eigenfinanzierung habt.
00:12:14: Genau!
00:12:14: Wie ist dein Eindruck?
00:12:15: Wird sich diese Sparrunde und vielleicht die auch kommenden Sparunden auf den Kulturstandort Stuttgart auswirken?
00:12:23: Würde sich mit Sicherheit auf Stuttgarter oder auf die Kulturszene auswirkt wenn man sich neue Wege einfallen lässt zusammenzuarbeiten.
00:12:32: also Kultur und das hast du ja gerade auch angedeutet.
00:12:35: Je höher die Abhängigkeit von öffentlichem Geld, desto gefährder da ist man an dieser Stelle natürlich.
00:12:40: Das sind wir hier grade im Bix.
00:12:43: Möchte ich jetzt einfach mal ohne zu prallen sagen in der echten Pole Position weil uns das jetzt nicht so wahnsinnig trifft zum glücklicher Weise durch die Ausstellung war aber auch immer so gedacht lass uns so unabhängig wie möglich sein sodass das alles funktioniert dass die Stadtgesellschaft die aber auch nicht wahnsinnige viel protige drauf zahlt.
00:13:01: Die Quote ist bei uns natürlich auch sehr gut Aber bei anderen Kunstformen ist das so nicht möglich.
00:13:07: Guck mal, sich staat es ja da an einem Tanz oder... Das ist technisch nicht möglich und wir haben hier halt in Stuttgart verfliegst.
00:13:14: viel Hochkultur und Hochkultur heißt einfach auch immer Hochsubventionskultur.
00:13:18: Wenn man das haben will, ist eine politische Entscheidung zum Glück ist die immer positiv ausgegangen für diese ganzen Kulturspielstätten Und da haben wir in Stutgart wirklich eine Kulturvielfalt und ein Reichtum.
00:13:29: Möchte mal sagen ne Stadt mit sechshundert knapp sechshunderttausend Einwohnern mit dem Reichtum.
00:13:34: Das gibt es einfach nicht.
00:13:35: nochmal, das ist eine Sensation was wir hier haben.
00:13:39: aber je mehr sich die Institution oder auch die Künstler eben auf die öffentliche Hand verlassen desto abhängiger sind sie natürlich von dieser Marktschwankung, die wir jetzt gerade haben.
00:13:49: durch die Probleme in der Wirtschaft ist er völlig klar weil ohne Gewerbesteuer ist halt nichts da.
00:13:54: nur ich bin der Auffassung, wenn Schulen und Gesundheitswesen alle Abstriche hinnehmen müssen dann müssen Da besitzt ein Einbot, das nennt sich Gesellschaft.
00:14:04: Dann müssen wir gucken, dass wir es hinkriegen und dann sind wahrscheinlich auch ein paar Gesundheitsrumpfungen mit dabei zwar hart aber wohl einfach das was passiert.
00:14:15: Ich glaube Solidarität in so einem Sprachrunden ist sicherlich etwas Wichtiges.
00:14:20: Absolut!
00:14:22: Die Realität ist weniger Geld für alle da, da müssen wir einfach alle gucken wo kann wer aber noch was tun?
00:14:28: Aber so muss die Politik halt auch mal was entscheiden, weil letztendlich entscheidet die Politik ja auch wer kriegt wie viel.
00:14:34: Also man ist an dieser abhängig als Kulturschaffender, da ist man halt, wie gesagt, je höher der Anteil des öffentlichen Geldes, desto abhängiger ist man von diesen Geschichten.
00:14:44: Das muss man sich gewahr sein und dann muss man vielleicht sich über die Energie statt zum Schimpfen und zum Demonstrieren zu nehmen, nach vorne anders zu orientieren und anders aufzustellen.
00:14:57: Du hast einen Punkt schon angesprochen, dass wir hier super Kunst- und Kulturangebote in Stuttgart haben.
00:15:05: Wir haben von der IHK letztes Jahr eine Umfrage gemacht zur Attraktivität der Innenstadt und da wurde das eindrupplich bestätigt, dass anders als den anderen deutschen Großstädten das Thema Kunst und Kultur ein besonderer Faktor ist um die Menschen auch an die Innenstadt zu ziehen.
00:15:23: Jetzt habe ich dir die Antwort schon in den Mund gelegt.
00:15:28: Wir haben jetzt über die Finanzierung gesprochen, aber über die Bedeutung dieses Kulturangebots für die Stadt und auch für den Standort.
00:15:35: Was ist da deine Einschätzung?
00:15:37: Welche Relevanz hat tatsächlich diese Kulturszene auch?
00:15:41: Also aus meiner Erfahrung mit dem CSO weiß ich es halt einfach.
00:15:44: Da liegen richtig große Zahlen drunter wenn Menschen nach Stuttgart kommen Dann abends zum Festival gehen, natürlich holen die sich dann vorher noch ein paar Schuhe oder gehen übernachten.
00:15:54: Oder reisen an und brauchen noch eine Hotelübernachtung.
00:15:57: Da ist ja die Faustregel jeder in Kultur investierte Euro bringt vier Euro zurück.
00:16:03: Und beim CSOben ist das viel höhere Quote!
00:16:07: völlig klar.
00:16:08: Bei Saan, den ständigen Betrieb haben wir in Stuttgart wie die kleineren Theater.
00:16:12: Wir haben unglaublich viel Sprechtheater.
00:16:14: in Stutgart ist es natürlich nicht ganz so hoch aber man kommt trotzdem hier reingefahren oder auch nicht rein gefahren und man ist vielleicht schon da.
00:16:20: Aber es bringt einfach immer Umsatz an anderen Stellen und ich glaube das ist schon ein ganz relevanter Faktor für Sturckardt warum diese Stadt gut dasteht.
00:16:31: Ich meine, wir müssen jetzt ein bisschen aufpassen mit dem Innenstadtangebot.
00:16:33: das wird gerade etwas mager.
00:16:34: also so als jemand der hier drinnen agiert muss ich sagen so der Einzelhandel das sieht nicht durfte aus.
00:16:40: Jetzt bin ich halt ein Chess-Lubbetreiber da kann ich jetzt nicht wirklich was zu sagen wie man eine Boutique führt Das ist bestimmt nicht ganz so einfach vor allem wenn die ganzen Ketten übernehmen.
00:16:49: aber es wird auf jeden Fall wichtig bleiben dass wir diese Angebote haben in Stuttgart mit der Kultur damit eben noch schlimmer wird.
00:16:59: Du hast gesagt, man muss natürlich auch eine gewisse Solidarität zeigen.
00:17:03: Wenn der Kuchen kleiner geworden ist, dann muss man gucken wie bei den Aufteilen.
00:17:07: Aber wenn ich jetzt so was höre, jeder Euro, der in die Kultur investiert wird, sei es z.B.
00:17:13: bei einem Event wie Jazz Open aber auch Museen, die ein permanentes Angebot haben ... Dann ist das ja eigentlich ein Invest und ich kriege mehr wieder raus.
00:17:23: Also aus dieser Logik nicht jeder ... Euro, den ich in die Kultur spare eigentlich an der falschen Stelle gespart oder?
00:17:30: Es muss halt das Geld erst mal da sein.
00:17:32: Also und Krankenhaus ist mir genau so wichtig wenn nicht viel wichtiger als ein Jazzclub an dieser Stelle.
00:17:38: also ich glaube soviel soll die Solidarität unter dem Kulturschaffenden muss da sein.
00:17:43: Die Politik und auch die Bürger haben eine ganz hohe Solidaritätsurkultur.
00:17:48: aber wir brauchen halt auch unter den kulturschaften eine Solidaritärität zur Gesamtgesellschaft.
00:17:52: Das Ganze muss innergewissen im ganzen muss er in einem System stattfinden und wenn weniger Geld da ist, dann muss man halt solidarisch das Ding auch diese bittere Pille essen.
00:18:02: Oder?
00:18:03: Und ich glaube es ist auch nochmal ein Aspekt zu dem was du vorher auch gesagt hattest zur Gründungszeit.
00:18:08: hier nennt mich das Thema privates Kapital.
00:18:11: also das gibt ja auch noch andere als jetzt die Stadtfinanzierungsmöglichkeiten oder Mittelgeber.
00:18:19: Hast du den Eindruck, dass die Wirtschaft sich genug bewusst ist über die Bedeutung von Kunstkultur als Standardfaktor und zweitens auch bereit ist Finanzierung privates Kapital zu geben weil es ein wichtiger
00:18:40: Faktor ist?
00:18:40: Also ich sage mal traditionell war's hier in diesem Städtchen vor allem.
00:18:44: Denken wir an Spätzeiten damals und an Helmut Nantz selig oder auch der Berthold Leibinger, die immer sich schon aus humanistischen Ansatz auch raus für das Thema bewegt haben.
00:18:58: Und gesagt da muss ich was tun weil es ist einfach ich gebe auch zurück.
00:19:03: Diese Tradition hat sich ein bisschen verlagert, ist ein bisschen offshore geworden dass man in der Gesellschaft, indem er sich bewegt direkt sich wieder beteiligt.
00:19:16: Gibt's, also man sieht es an unseren Gesellschaften die wir haben, die dann auch wirklich mit Leidenschaft hier drin sitzen und auch bei anderen Institutionen.
00:19:24: Wir haben eine ähnliche Konstruktion wurde gebaut zum Beispiel beim Friedrichsbaubariethe Da haben wir auch eine ähnelche Konstruktion da sind die Möglichkeiten schon da.
00:19:33: Zum einen brauchst du natürlich die entsprechenden Gefäße mit denen das machen kannst.
00:19:38: ein Förderverein kann das nicht leisten was eine GGWH bringen kann mit einem gesellschafter Anteil Wenn du einfach nur das Freunde des, was weiß ich?
00:19:48: Der italienischen Opa.
00:19:51: Aber das war glaube ich ein anderer Club.
00:19:53: Wenn du nur solche Clubs hast die haben nicht diese Attraktivität weil da kann man auch nicht sagen das ist Schmeiclub, das isch Meiteader, dieses... Also die Möglichkeit von Institutionen dass man sich damit auch wirklich identifiziert mit Mark und Bein.
00:20:08: Das hat sich verändert.
00:20:10: Aber das ist
00:20:11: schon sehr wichtig, ne?
00:20:12: Das ist das Kernthema.
00:20:15: Ehrenamtlich zu engagieren sowie in Vereinen ist eine gesamte Gesellschaft zurückgegangen.
00:20:21: Also muss man diese Gefäße neu töpfern, bei denen wir dran sitzen.
00:20:26: und was ich jetzt auch... für mich ein ganz interessanter Prozess weil ich durfte die ganzen Herren und Damen noch kennenlernen, die sich so engagiert haben auch für die unglaublich reiche Kulturszene dieser Stadt.
00:20:40: Ich weiß nicht wie es in Hamburg ist ich weiß nicht was da gibt's bestimmt ähnliche Parallelen aber wir sind jetzt an dem Punkt wo natürlich dann auch durch die Wirtschaft bedingt das Kultur als Stadt-Nordfaktor.
00:20:52: also Jetzt wird einfach eine Sache mit Fachkräfte Wie kriege ich denn tolle Leute einen Standort?
00:20:58: und Es ist immer duftet, was weiß ich?
00:21:01: Du hast einen tollen Ingenieur und heißt, ich habe deinen super Angebot von Bosch oder von der tollen Firma.
00:21:08: Und dann wird es immer noch ein Partner geben, der sagt ja lass uns mal gucken ob ich mit der ganzen Familie dort hinsiedeln will wie der Österreicher sagt.
00:21:15: Ist das Angebot da in Ordnung?
00:21:17: nicht nur die Schulen sondern auch das was drum herum passiert ist das kulturelle Angebot so dass sich sage das macht mir Spaß sehr grüne Umgebungen haben, dass man schnell auf der Alpe ist und tolle Möglichkeiten hat.
00:21:28: Freizeitmöglichkeiten wissen wir auch aber das Kulturangebot muss einfach auch stimmen und ich glaube an der Stelle können wir auf wunderbare Weise zusammenarbeiten.
00:21:38: unterbrauchen wir auch kürzere Wege.
00:21:39: also das heißt Stichwort ist Endbürokratisierung.
00:21:43: nicht dass sich was dagegen hätte da sich die öffentliche Hand beteiligt an diesen Prozessen.
00:21:47: ganz im Gegenteil es ist toll und wir haben einen Engagement.
00:21:50: in dieser Stadt muss man echt die Fackel hochhalten, auch die Politik tut was sie kann.
00:21:56: Aber ich glaube wir müssen die Wege abkürzen zwischen Kulturschaffenden und Wirtschaftsschaffende.
00:22:02: Man sieht unter anderem so Themen wie Ausschreibungen, Stadtratsbeschlüssel damit Förderung irgendwie aus.
00:22:09: Oder eine
00:22:09: lange Prozesse immer bis da was passiert und dann musste das natürlich auch.
00:22:12: dann gibt es Bestimmungen Dann hast du irgendwo einen Sack voll Geld für diesen dieses jenes Thema.
00:22:17: dann brauchst aber erst noch ne Jury und daraus eine lange Werbungsschreiben machen und dann passt es aber nicht so richtig zusammen Und dann kann sich aber erst im nächsten Jahr wieder bewerben.
00:22:26: Okay, dann fällt das ganze Thema wieder in sich zusammen und da ist vielleicht das Momentum vorbei.
00:22:31: Und ich glaube wenn man da direkt miteinander arbeitet an gemeinsamen Themen, ich sage es mal mit Absicht gemeinsam in Themen kann man da in unheimlicher Geschwindigkeit innovativ arbeiten und verbrennt wahrscheinlich auch unter dem Strich weniger Geld und kommt einfach.
00:22:47: jeder investierte Euro wird schneller umgesetzt in was Sinnvolles.
00:22:51: Das
00:22:51: heißt so wie du vorhin gesagt hast dieses Grundrauschen Das ist gut, wenn es über die öffentliche Hand kommt.
00:22:57: Super
00:22:57: ist das!
00:22:58: Und einfach eine Sicherheit, die das gibt.
00:23:00: und quasi für Schnelligkeit brauchst du dann aber die Wirtschaft.
00:23:04: Du hast für die grüne Umgebung gelobt, ich weiß Natur gemeint, wir haben ja auch ne grüne umgebung was unsere Landesregierung zumindest angeht.
00:23:15: und die bleibt jetzt so, wir sind direkt nach der Landtagswahl Das beschäftigt uns gerade eine Wirtschaft in allen Feldern.
00:23:23: Deswegen mag ich dich auch mal fragen, gibt es Wünsche jetzt wo sich die Landesregierung neu zusammenfindet?
00:23:31: Gerade der Koalitionsvertrag vielleicht dann auch verhandelt wird?
00:23:35: erst wird noch sondiert was du dir wünschen würdest in diese Richtung was das Thema Kunst-Kulturförderung angeht was Land als Rahmen auch setzen kann.
00:23:46: Also wir haben eine Verfassung, da drin steht die Kunst ist frei.
00:23:49: Die soll einfach per se in sich wirken und funktionieren.
00:23:53: Das alles so wie der Freiheit ist so eine Sache das wissen wir auch.
00:23:56: wie was für die Freiheit so funktioniert.
00:23:59: Manchmal ist diese Freiheit auch teuer erkauft.
00:24:01: aber was sie nicht sein darf sie darf auf gar keinen Fall ideologisch unterfüttert sein.
00:24:05: Und da sehe ich man zu manchen an mancher stelle einfach ein Problem.
00:24:09: ob das jetzt eine Antragstellung ist Ob dass das mit den richtigen Leuten zur Abend ist das ist in den letzten Jahren änger geworden dieses Fenster.
00:24:18: Ich hoffe sehr, dass sich das so verändert, dass man wieder offener miteinander kommuniziert und ich kann mir einfach auch vorstellen, dass dieser Ideologiefaktor egal wie sich die Ministerien jetzt neu ordnen und die Zuständigkeiten wie es beschnitten wird wenn wir einen direkten Kontakt wieder hinbekommen zwischen Wirtschaft und Kultur und den Umweg über die vielen Institutionen wieder vermeiden können.
00:24:40: Ich glaube, dass da wesentlich effizienter wieder arbeiten kann.
00:24:43: Das ist in dem Fall Sehe ich es mir lieber weder schwarz noch grün noch sonstige Farbe an, sondern das Grundsätzliche fördert mehr die Freiheit dass man miteinander arbeiten kann und fördert vielleicht auch noch mehr diese Kontakte direkt.
00:25:00: Welche Unternehmer hat Lust mit welchem Künstler wie zusammenzuarbeiten oder mit welcher Institution?
00:25:08: Ich mache einen kleinen Umweg, wenn ich darf.
00:25:11: Eine Erziehungsthema.
00:25:12: Inzwischen ist es so, dass man auch an Kunsthochschulen immer lernt ... Ich hatte einen schreibenden Antrag und will eine Förderung für irgendwas.
00:25:23: Aber der Gedanke, das man vielleicht anders finanzieren kann oder mit einer anderen Partnerschaft auf die Beine stellen kann, lieber so als nur über das Schnöde Geld zu reden... auch bei uns im Ausbildungsbereich in jeder Hinsicht besser werden, aber auch im Grundverständnis von Künstlern.
00:25:45: Wie gehe ich denn mit Künstlerinnen?
00:25:48: Wie gehe Ich denn aus solchen Leuten zu?
00:25:50: Bin ich irgendwelche Partner die mir und ich verstehe die ... hundert Prozent, ich versteh die Angst, die reden mir in meine Kunst rein!
00:25:56: Ich hab das vorhin ja beschrieben, ich habe die auch gehabt und habe auch immer einen ganz ein Auge sehr scharf gestellt auf das was da so passiert.
00:26:06: Aber eigentlich, das sind ja Menschen die gut aufpassen auf Projekte.
00:26:11: Unternehmer sind ja schlau!
00:26:13: Sonst wären sie nicht da wo sie sind wenn sie erfolgreich unterwegs sind.
00:26:17: manchmal geht auch jemand Schlaues unter.
00:26:18: Das passiert leider aber dann macht man eben anders weiter.
00:26:21: Man kann von denen wahnsinnig viel lernen und es ist für mich auch immer wieder spannend wie jemand eine Firma aufbaut.
00:26:27: Es ist auch ne Kunst Und an dem Punkt muss man sich glaube ich begegnen lernen und nicht immer nur sagen der Staat soll's machen oder da ist die Bank, die soll mir Geld geben.
00:26:37: Da kann ich machen was ich will.
00:26:38: das wird nicht mehr funktionieren.
00:26:40: aber
00:26:40: wo muss man da genau ansetzen?
00:26:42: so sagst du es gerade zum Beispiel hier die Hochschulen die Kunsthochschulen dass man eben die Frage geht in diese Richtung.
00:26:48: wir haben gesagt naja wir müssen Räume schaffen wo sich Kunst Kultur mit Wirtschaft wurde sich begegnen diese Zusammenarbeit auch lernen.
00:26:55: und hast auch Freunde von dir gesagt na ja also Ich hatte auch diese Vorurteile dass sie mir da irgendwie reinreden Wo setzen wir da oder wo muss Man da genau an sitzen?
00:27:03: Hochschulen als Einpunkt.
00:27:05: Jetzt sind die natürlich nicht alle irgendwie in Hochschule, manchmal auch ein bisschen schwieriger organisiert.
00:27:09: also wo können wir diese Hürden abbauen?
00:27:12: Wir müssen Räume schaffen, wo sie sich begegnen können, wo die sich einfach niederschwellig begegne können ohne dass da eine vom anderen puckeln muss oder der nächste muss Eintritt zahlen sondern das man möglichst barrierefrei lernt miteinander zu kommunizieren.
00:27:26: und wenn man diese Räime hat dann treffen sich auch die Menschen die zusammen gehören für einen bestimmten Das Projekt, die müssen ja nicht gleich heiraten und miteinander an was arbeiten.
00:27:36: Mit Freude und Spaß!
00:27:37: Und mit der Lust etwas auszuprobieren.
00:27:41: Können wir als IHK bei uns ein ganz viele Unternehmen, so der Name auf dem Podcast, siehst du da eine Rolle für uns?
00:27:52: als Matching-Plattform vielleicht an der Stelle.
00:27:55: Und ich die
00:27:56: sehe, ihr müsst also... Ich würde dir sofort sehen was.
00:27:59: wo soll es besser sein?
00:28:00: Ihr seid ja das Sammelbecken für alle diese Institutionen die es da gibt und Unternehmer und Unternehmerin ist seid ihr!
00:28:08: Wenn ihr eine Plattform schafft wird das das schönste was passieren kann weil niemand ist direkt da dran.
00:28:13: Welche Unternehmer geht schon gerne in den Verband, aber da ist es halt einfach unabdingbar dass man dabei ist.
00:28:19: Und wenn sich da so eine so eine Plattform aufbauen lässt das wäre durch ein Traum.
00:28:24: ich glaube auch einen Traum für die Verwaltung weil die Verwandlung dann einfach weiß was wir auf die rennen nicht einfach nur bei uns und stehen Schlange und von zwanzig Projekten kann ich glaube nur eins fördern.
00:28:33: es geht halt nicht mehr und ich kann nicht wenn ich zwanzichtausend Euro hab jedem plus tausend euro geben.
00:28:39: alles funktioniert nicht weil das geht ja auch nicht.
00:28:40: Ich glaube Das ist ein Thema, das auf uns zukommt und wenn ihr eine Rolle da spielen könntet für mich wäre es... Und auch meiner Meinung das Beste, was aktuell passieren kann.
00:28:49: Super!
00:28:50: Also den Auftrag nämlich auch gerne mitwirken.
00:28:52: Wir haben ja schon so ein zartes Plänschenmarkt gestartet.
00:28:55: Das ist sagen wir wollen da etwas gemeinsam machen Mit schlauen Köpfen zu denen du auch gehörst Wie es einen Format aussehen kann.
00:29:04: aber das ermutigt mich jetzt auch wirklich auf dem Weg weiterzumachen.
00:29:08: Wir haben gerade gesagt naja finanziell sind schwierige Zeiten Gerade Sparhaushalt haben wir auf der einen Seite Wirtschaftsgesamtwirtschaftliche Lage ist jetzt auch nicht ganz so rosig und mal gucken, wie die sich noch alles entwickelt.
00:29:22: Wenn wir die politische Situation angucken – auch alles immer wieder schwieriger!
00:29:26: Welche Verantwortung hat Kultur in diesen angespannten Zeiten?
00:29:30: Das ist eine sehr große Frage.
00:29:32: aber welche Verantwortung hatte ich?
00:29:35: Wo siehst du die da?
00:29:36: Ich glaube, die Kultur kann was bringen, was leisten, was andere Formen des gesellschaftlichen Zusammenkommens nicht können.
00:29:42: doch Klar, Sport kann auch eine ganze Menge.
00:29:45: Aber es ist wieder ne andere Ebene.
00:29:46: Aber bei der Kultur spricht so noch mal andere Räume beim Menschen an die miteinander sich... Ich nehme hier ein Beispiel ich habe über Jahre hier einen Paar gehabt das es eigentlich nicht gibt auf der Welt.
00:29:59: Das war sehr renommiert aus Rechtsanwalt ja quasi jedem der diesem Podcast lauscht auch bekannt sein würde und ein ganz wunderbarer Krankenpfleger der sich wirklich einmal im Monat hier den Eintritt leisten konnte.
00:30:15: Die beiden haben sich hier getroffen und jedes Mal nach jedem Konzert miteinander ihre Erfahrungen ausgetauscht, ihre Begeisterung geteilt, ihre Nicht-Begeisterung ausgesprochen wie auch immer was eben passiert war.
00:30:28: Und ich habe gesagt guck mal das ist so ein Punkt... Das ist ein Ort an dem sie Verstand finden kann!
00:30:34: Du hast solche Orte bestimmt auch in der Oper im Theater.
00:30:37: Aber diese Querverbindung zwischen Menschen, das kann Kultur halt anders.
00:30:43: oder kulturelle Beiträge, Theatermusik, egal was können Verbindungen zwischen Menschen schaffen die vielleicht vorher gar nicht gewusst haben dass sie miteinander eine Verbindung haben?
00:30:54: Man muss doch nicht glauben bloß weil jemand seit vierzig Jahren mit einem Anzügle rumläuft und mit so einem Leerteschle unter dem Arm und vielleicht Anwalt ist, dass er nicht früher auch Hendricks gehört hat.
00:31:03: Warum denn nicht?
00:31:04: Ich sollte nicht glauben, dass meine Oma weniger Ahnung hat von Rock'n'Roll als ich.
00:31:09: Die hat's erlebt wie es richtig war, wie es entstanden ist und an der Stelle kann Kultur die Gesellschaft einfach nochmal ganz neu connecten und miteinander in Kontakt bringen.
00:31:19: das kann was anderes nicht.
00:31:20: Aber
00:31:20: das heißt, dass Kunstkultur auch gerade jetzt im Moment wo unsere Demokratie Unterstützung braucht eine noch wichtigere Rolle vielleicht hat als in den Zeiten, in denen wir unsere Demokratie stabiler gesehen haben.
00:31:37: Ich glaube, wir haben unsere Finanzen stabiler gesehen.
00:31:39: Ob die Demokratien derzeit stabiler war weiß ich nicht.
00:31:42: Das war nur bequemer!
00:31:44: Ja, die Financen waren ja gut.
00:31:45: Letzten zwanzig Jahre ging es uns doch allen fantastisch.
00:31:47: da hat sich keiner Gedanken darüber gemacht.
00:31:49: jetzt sind bei Entwicklung wo wir wieder nach der gemeinsamen Wurzel suchen müssen und wo wir vielleicht auch gemeinsam wieder Werte austauschen und vielleicht uns auch sagen können, pass mal auf.
00:31:59: Wir finden jetzt beide.
00:32:00: um nochmal beim Hendrix zu bleiben wir finden beide Hendricks tierisch.
00:32:04: Ich finde aber das und du findest aber dass Aber wir haben eine Ebene auf der wir uns begegnen können Und natürlich kann es die Kultur schaffen und vielleicht auch ein bisschen in dem fall dann wieder unaufgeregt als ist der sport mit seinen großereignissen dann machen Kann weil man kann sich feinstofflicher miteinander austausche.
00:32:23: ich weiß Es gab ja auch schon Tolle Begegnungen haben wir hier auch schon gemacht mit Leuten, die alle auf der einen... was weiß ich?
00:32:31: Lieblingsplatte von dem war die gleiche Lieblungsplatte wie von dem und das waren dann zufällig aber politisch völlig verschiedengefärbte Leute.
00:32:37: Man hat sich aber erst mal ein Tisch gesetzt und hat sich miteinander unterhalten über die Lieblinsplatte, über die Gemeinsamme Und dann hat man sie über den Rest auch noch unterhalten.
00:32:44: Aber das ist Demokratie und zwar gelebt!
00:32:46: Und man hat sich erstmal erkannt und wahrgenommen gegenseitig als etwas, was einen gemeinsamen Roten Faden, gemeinsame Wurzel wie auch immer das nennen willst.
00:32:54: Wir haben aber eine Gemeinsamkeit und dann ist Demokratie lebendig.
00:32:58: Also eine Basis geschaffen dass man miteinander einfach reden kann.
00:33:02: Jetzt hast du gerade dieses Beispiel gehabt von dem Rechtsanwalt und vom Krankenpfleger.
00:33:07: Ich denke wir sind ja grade im Bix und ich finde man merkt hier einfach es ist noch nicht ganz so alt.
00:33:14: Wir sind bei zwei tausend sechs war's glaube ich.
00:33:16: Wir hatten
00:33:16: dieses Jahr zwanzigjähriges
00:33:18: Jubiläum.
00:33:20: Man merkt aber, dass hier schon viel passiert ist.
00:33:23: Oh ja, sagst du gerade!
00:33:25: Hast du so ein Bix-Moment?
00:33:28: Also gibts sowas wo du sagst okay wenn ich jetzt übers Bix rede das war so... Das war das Konzert, das war der Moment wo ich gedacht hätte ok genau dafür mache ich das eigentlich alles her.
00:33:39: Da ist er.
00:33:39: Ich habe glaube ich grade gesehen
00:33:41: nicht nur eines und es sind ich würde sagen drei.
00:33:44: Der eine Moment ist, ich fange bei einer edokativen Geschichte an.
00:33:50: Ich mache ja seit vielen, vielen Jahren länger als es das Bix gibt.
00:33:52: Es gibt schon dieses Jazz für Kinderthema und vor, würde ich sagen, vor acht Jahren war ich mal... meistens gehe ich abends nicht in den Club weil da sollen die Gäste rein.
00:34:01: Für mich ist es interessante wie stellt sich eine Band auf die Bühne?
00:34:03: deswegen bin ich oftmals nicht da.
00:34:04: Da war ich einmal da und da war so ein junges Pärchen und die waren ganz also für Bix Publikum ganz jung.
00:34:09: Die waren gerade achtzehn beide offensichtlich heiß verliebt und alles prima.
00:34:16: Die rückten aber immer näher an mich ran.
00:34:18: Ich dachte, meine Güte.
00:34:21: Als Botschaft nach draußen, was man nie machen darf, niemals den Klubschef ansprechen ... Ich hab auch eine Band, ich würd gern mal hier drin spielen.
00:34:27: Das funktioniert nie, bitte macht das nicht!
00:34:30: Und ja, lieber Gott, lass dir glücklich sein, aber bitte sprich mich nicht an auf nach einem Geek, bitte nicht so schön gerade.
00:34:35: und dann kam er doch und hat gesagt Hallo Mini!
00:34:39: Ich kenne dich jetzt nicht.
00:34:43: Geld du erkennst mich nicht?
00:34:43: Habe ich gesagt Nee, ich erkenne dich nicht.
00:34:46: Tut mir leid, hilf mir bitte Ja, bis ich elf war, immer bei dir beim Jazz für Kinder.
00:34:52: Und heute bin ich zum ersten Mal mit meiner Freundin aus und das Erste was ich mache ist Geh ins Bix.
00:34:57: Und dann habe ich gedacht, yes!
00:35:00: Da ist es richtig eingepflanzt und selbst wenn ich euch jetzt erzähle... Ich hab die Geschichte schon oft erzählt muss ich schon fast ein Tränchen verdrücken weil da ist die Saat echt aufgegangen.
00:35:09: Das waren für mich einen ganz großen Moment als das plötzlich so zusammenwuchs.
00:35:17: Ein großer Moment ist zb.
00:35:18: hier drüben hängt er an der Wand.
00:35:23: Ich habe einfach schon fantastische Musiker gespielt, ganz großartige Musikerin von denen ich nie gedacht hätte dass sie jemals hier auftreten.
00:35:31: ob das jetzt deutsche Legenden waren oder ganz junge Musiker die nachher eine ganz große Karriere gemacht haben oder Legenden von denen du gedacht hast.
00:35:40: da hinten hängt Ginger Baker an der Wands Cream Schlagzeuger.
00:35:44: Ich hab es euch im Vorgespräch vorhin erzählt wir haben immer gedacht nach jedem Stück.
00:35:48: Jetzt stirbt er gleich, ne?
00:35:50: Er hat sich immer wieder eine Zigarette angemacht mit auf der Bühne damals.
00:35:53: Da hat ihm völlig wurscht ob es einen Rauchverbot gibt oder nicht und hat wieder weiter gespielt was auch immer der geraucht hat.
00:35:58: Und das sind große Momente.
00:36:02: aber einer für mich Eine Erkenntnis ist warum ich auch gar nicht mehr so gerne Spiel selber im Bix ist.
00:36:09: Ich stehe da auf der bühne mit meinem Bass und spiel Musik und gleichzeitig sehe Guck mal da drüben, Service dahinten an dem Tisch.
00:36:15: Die brauchen dringend wieder was zu essen und bittet jetzt mal leise da drüber mit der Kaffeemaschine.
00:36:19: das gerade so ein schönes Klavier solo.
00:36:20: Könnt ihr dir bitte leiser spielen?
00:36:22: Also da hab ich dann meine Grenzen.
00:36:23: Das ist für mich ein wichtiger Moment, für mich selber.
00:36:26: Ein wichtiger Moment.
00:36:27: Schulzler du gehörst hier nicht mehr unbedingt auf die Bühne Spiel lieber woanders.
00:36:32: aber hier ist es... Hier fällt's du zu weit aus deiner Kunstrolle raus.
00:36:36: Für mich einen wichtigen Moment diese Erkenntnis.
00:36:39: Aber das war jetzt die Fragen.
00:36:40: zum bisschen zurück.
00:36:41: Was waren die schönsten Momente?
00:36:44: Ist das, wenn du jetzt nach vorne schaust?
00:36:47: Vielleicht auf die nächsten fünf Jahre.
00:36:49: Was sagst du?
00:36:49: Was hättest du gerne hier noch im Bigs oder was würdest du gerne verwirklicht sehen?
00:36:55: Also und Big steht nach Corona besser da als vor Corona.
00:37:01: Das bedeutet so viel wie Live Entertainment wird gebraucht wird gerne angenommen.
00:37:08: Jetzt haben wir hier natürlich noch die Premium-Variante, du kannst hier Live Entertainment mitbekommen und kannst dem her auch noch toll essen und trinken.
00:37:17: Also das kann es im Theater ja nicht machen.
00:37:19: Kannst ja nicht mehr da!
00:37:20: Pommes Bauchladen rumlaufen, das geht ja nicht.
00:37:27: Und das kannst du hier nicht bringen?
00:37:29: Kannst du dort nicht bringen schon?
00:37:30: Also dieses Angebot wird wahnsinnig gerne angenommen vielleicht auch mit dieser Gesellschaft die alles auf einmal haben will.
00:37:36: Die fühlt sich sehr gut zu Hause zum Glück.
00:37:40: ich hoffe für den nächsten fünf Jahre und in den nächsten fünftig dass diese Trend sich weiter fortsetzt dass die Menschen das echte weiterhin genießen wollen und dieses Gesamtangebot gerne annehmen, dann ist es schon mal klasse.
00:37:54: Vielmehr kann ein Jazzclub nicht leisten als die lokale Szene, die junge Szene – die Deutsch-, europäische und auch die internationalen Spitzenmusiker und Musikerinnen hier alle auftreten zu lassen.
00:38:05: aber das sind wir eigentlich.
00:38:07: Wir sind unter den Top-Fünfzig der Welt angekommen.
00:38:09: Darf man jetzt einfach auf einmal behaupten?
00:38:12: Wir haben's mit Brief und Siegel Das ist toll und jetzt müssen wir einfach gucken, dass wir in dieser Champions League drin bleiben.
00:38:19: So ähnlich wie beim VfB halt!
00:38:22: Aber ich mach mir da jetzt aktuell gar keine Sorgen.
00:38:25: Wir sind super aufgestellt für die Zukunft und wenn der Zuspruch von Stadtgesellschaften und Publikum weiter so bleibt dann mache ich mir über Spicks überhaupt keine Sorge mehr.
00:38:38: Dann kann man auch irgendwann sagen gut schön ist gut gelaufen.
00:38:42: Und wenn wir den Kreis jetzt um Spix noch ein bisschen größer ziehen, also wenn wir über Stuttgart und die über die Region Stuttgard passieren.
00:38:49: Wir bleiben bei dem fünf-Jahres-Horizont, denen Susanne gerade gesagt hat – wann würdest du sagen okay was muss passieren?
00:38:56: Dass du sagst Naja, Stuttgardt hat auf jeden Fall kulturell nochmal einen Schritt nach vorne gemacht!
00:39:00: Ich glaube ja brauchen diesen großen städtischen Umbau der sich seit Jahrzehnten manifestiert mit dem Bahnhof, der dann hoffentlich bald fertig ist, worauf ich mich sehr freue Und davon ausgehend diese innerstädtischen neuen Wege, die entstehen werden jetzt auch der große Umbau hier mit der B-IV.
00:39:20: Wenn das alles passiert, entstehen neue Räume für Kultur und neue Spielraum für Kultur.
00:39:26: Da freue ich mich.
00:39:27: da wir im Grunde mit der aktuellen Planung stehen sitzen wir im Auge des Hurricanes.
00:39:32: also bei uns passiert ganz viel.
00:39:34: Jetzt kommt das Filmhaus bei uns nebenan noch dazu.
00:39:38: Ich bin jetzt gespannt, was mit dieser Baulüge da drüber passiert beim Bräuniger.
00:39:41: Ob das irgendwie ein bisschen mehr zur Belebung hilft und wie es insgesamt dann auch wird mit diesen zerschnittenen Stadt die wir ja immer noch haben.
00:39:53: Das merkst du ganz deutlich in Leonards Viertel, indem wir hier sitzen.
00:39:57: Wenn da vielleicht mal ein paar neue Wege entstehen, wie sich Menschen in dieser Stadt navigieren und bewegen kann ich mir vorstellen dass es hier noch bunter und schöner wird.
00:40:07: Darauf zähle ich sehr.
00:40:08: Und daraus werden neue Dinge entstehen, da ist die Kultur ja ganz gut drin.
00:40:12: Wenn da irgendwo eine kleine Lücke ist noch ein Pflänzchen und es wird bisschen gegossen ... dann entsteht aber was Tolles!
00:40:19: Da freuen wir uns mit dir drauf heute in fünf Jahren.
00:40:22: Wir treffen uns wieder hier.
00:40:23: Ich finde dich gut.
00:40:25: Gerne.
00:40:26: Mini vielen Dank dir.
00:40:27: Danke schön.
00:40:28: Ganz herzlichen Dank fürs Gespräch.
00:40:32: Das war's schon wieder mit der vierten Folge von onehundertundsechzig.
00:40:36: Wir haben wirklich ein superspannendes Gespräch mit Mini Schulz im Bix.
00:40:40: Susanne, was nimmst du mit aus dem Gespräch für dich?
00:40:43: Also ich nehme einmal mit das Eishack-Eishockey und Bass ganz nah beieinander liegen und zum anderen dass Kunst und Kultur gerade auch hier in Stuttgart in der Region eine wirklich wichtige Rolle spielen.
00:40:58: Und wenn es euch gefallen hat, dann gerne abonnieren, kommentieren, liken, bewerten.
00:41:02: Schaut auch gern mal bei Instagram vorbei.
00:41:04: atihkunterstrichregion unterstrich stuttgart.
00:41:07: hier findet ihr viele Infos auch rund um den podcast und natürlich auch noch vieles vieles mehr.
00:41:13: zusammen.
00:41:13: mit wem geht's denn bei uns weiter?
00:41:15: Ja, ich freue mich auf den nächsten Gast.
00:41:17: Das ist David Klett!
00:41:18: Ich glaube wir sprechen mit ihm nicht nur über die Bedeutung von Bildung, KI in der Bildung sondern da darf ich nicht zu viel verraten auch ein bisschen über Thailand
00:41:27: Und natürlich könnt ihr euch noch mal die ersten Folgen anhören also alles was vor Mini Schulz passiert ist Trittschlau und die Situation im Einzelhandel in der Stuttgarter Innenstadt, unser Besuch bei Ulrich Hepper am Stuttgater Flughafen.
00:41:38: Und unser Besucht bei Daniela Schmidle bei Sika Deutschland.
00:41:42: Das war's für heute.
00:41:43: Schön, dass ihr dabei wart.
00:41:44: Bis zum nächsten
00:42:06: Mal!
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